Bei der Elektrotherapie wird elektrischer Strom zu therapeutischen Zwecken eingesetzt.

Begleitend zur Physiotherapie wird sie zur Schmerztherapie oder zur Muskelstimulation genutzt.

Auch Durchblutungsförderung , Muskelentspannung , Lymphsystem Anregung oder Einbringung von Medikamenten sind dabei die Zielesetzungen.

Beispiele:

- Ultraschalltherapie bei schmerzhaften Sehnenansätze

- Galvanisation zur Schmerzlinderung am Rücken

- Niederfrequenztherapie um den Rückstrom der Lymphe zu verbessern

- Hochfrequenztherapie beschleunigt die Heilung von Verletzungen

 

 

 

UP-Strech

Alle Pilateskurse finden auf der Matte statt. Zusätzlich wird das Programm zum Teil auch noch mit Kleingeräten wie Pilatesrolle und Toningballs kombiniert.

Die Kursgröße liegt normalerweise bei maximal 10 Teilnehmern. Die Kurse finden bei mindestens 3 Teilnehmern statt.

Damit wird sichergestellt, dass jederzeit die Möglichkeit besteht individuell auf die einzelnen Teilnehmer und Ihre Bewegungsqualität einzugehen.

raum8 200

Eine kurze Beratung für die Wahl des persönlich passenden Kursniveaus wird gerne durchgeführt. Ein Wechsel des Kursniveaus ist natürlich möglich.

Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit eines Vorabeinzeltrainings für Einsteiger.

Vor dem Einstieg in eine Gruppe werden hier die Pilates Prinzipien, die Atemtechnik und die Arbeit aus dem Zentrum heraus kennen gelernt. Mit einem gründlichen Gespräch werden die Ziele und Bedürfnisse und falls relevant die Vorerkrankungen mit dem Teilnehmer besprochen. Auch bereits erfahrene Pilatestrainierende haben diese Möglichkeit sich so vorab gezielt die optimale Betreuung zu sichern.

Roll over One Stand Balance

Die Therapieform  Kinesio -Taping hat Ihre Wurzeln in der japanischen Heilkunde und wird seit einiger Zeit auch bei uns im Sport

und Physiotherapeutischen Bereich mit großem Erfolg eingesetzt.

 

Der elastische , oft farbige Textilstreifen wird je nach Behandlungszielsetzung auf die Haut aufgeklebt.

Sobald sich der Mensch mit diesem Tape bewegt entstehen zwischen Kinesio- Tape, der Ober- und Unterhaut kleinste Lageveränderungen, die man sich wie eine "Verschiebung oder eine " Mini-Massage" vorstellen kann.

Dadurch entstehen  verschiede körperliche Reaktionen, wie Druckentlastung, Muskelspannungsregulierung, Schmerzreduktion, Abtransport von Schwellungen.

Je nach Anlagetechnik kann damit auch eine aktivierende, korrigierende oder stabilisierende Wirkung erzielt werden.

Kinesio -Tape ist Luft- und Wasserdurchlässig und damit mehrere Tage tragbar.

Die Moorpackung entfaltet als Naturprodukt eine Durchblutung fördernde und schmerzlindernde Wirkung.

Bei der Moorpackung handelt es sich um eine Naturmooranwendung, bei der Torf vermischt mit Wasser bzw. Heilwasser in eine Kunststoffhülle gefüllt wird

und die oft mit Wärme kombiniert wird um die Wirkung zu verstärken.

Torf entsteht in Mooren durch den Abbau biologischen Materials und enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe.

Die auf ca. 48 Grad erwärmte Moorpackung führt zu einer Entspannung von Muskeln und Gewebe; regen den Stoffwechsel,

tragen zur Entgiftung bei, regenerieren den Säure- Base Haushalt und versorgen den Körper mit gesundheitsfördernden Stoffen.

 

Ursachen der Triggerpunkte

Triggerpunkte können sich in jedem unserer ca. 600 Muskeln bilden und Schmerzen, Mißempfindungen, Bewegungseinschränkungen und eine überraschend große Vielfalt von Symptomen erzeugen. Sie entstehen durch jede Form von Überbelastung in Arbeit, Sport und Freizeit.

  • Verletzungen wie Knochenbrüche, Zerrungen, Operationen, Narben
  • Überbelastung durch Sport oder einseitige Bewegungen
  • Statikprobleme wie chronische Fehlhaltungen, schlechte Arbeitsplatzergonomie
  • Psychische Belastung wie Stress und Ärger
  • Übersäuerung
  • Bewegungsmangel

Folgen der Triggerpunkte

Durch die Triggerpunkte wird der Durchblutungsmangel des Muskels verstärkt und der Muskel verkürzt sich. Dadurch entsteht eine Überbelastung der Gelenke und Sehnen, die zu Beweglichkeitseinschränkungen und Schmerz führt. Durch den Schmerz wird oft eine Schonhaltung eingenommen, die aber die Fehlhaltung verstärkt und noch mehr in den Schmerz führt. Schließlich kann es durch die Triggerpunkte zu degenerativen Erkrankungen wie Arthrosen der Gelenke kommen.

Folgen und Ursachen liegen dicht beieinander, da es ein Teufelskreis ist, den es zu durchbrechen gilt.

Triggerpunkttherapie

Eine erfolgreiche Behandlung bedarf der exakten Lokalisation und Auflösung der Triggerpunkte. Durch manuelle Druckanwendung werden die druckschmerzhaften, tastbaren Triggerpunkte aufgelöst und der Muskel von seiner Dauerkontraktion befreit. Meistens ist nach der Behandlung bereits eine Erleichterung zu spüren. Die Druckempfindlichkeit des Muskels nimmt mit fortlaufender Behandlung stark ab.

Einleitend kann man sagen, das unsere Muskeln sich bei jeglicher Form von Überbelastung dauerhaft zusammenziehen und sogennannte Triggerpunkte, kleine Knötchen im Muskelstrang, bilden.

Triggerpunkte können Kopfschmerzen, Nacken- und Kieferschmerzen, Rückenschmerzen sowie viele Arten von Gelenkschmerzen verursachen. Sie können eine Hauptursache von Skoliosen, Bandscheibenvorfällen und Nervenwurzelkompressionen sein.  Sie sind oft mitbeteiligt bei chronischer Müdigkeit, Erschöpfung, Angststörungen und Depressionen.

Was sind Triggerpunkte?

"Trigger" kommt aus dem Englischen und heißt Auslöser. Andere Bezeichnungen sind auch Myogelosen oder Myofasciales Schmerzsyndrom.

  • Triggerpunkte sind Muskelverhärtungen, also Knötchen im Muskelstrang, die meist nur einen Durchmesser von ca. 1 mm aufweisen, aber unter Umständen auch beachtliche Größen wie die einer Walnuss erreichen können. Der Mensch besteht zu 40-60% seines Körpergewichtes aus Muskeln. Wir sind sozusagen von Muskeln und deren Faszien eingehüllt, teilweise 3-4 Schichten übereinander. Jeder unserer 630 Muskeln kann Triggerpunkte ausbilden.
  • Triggerpunkte sind druckempfindlich. Durch Druck auf das Knötchen entsteht Schmerz.
  • Charakteristische Schmerzausstrahlung:
    Typischerweise schmerzen Triggerpunkte nicht nur an der Stelle, an der sie sitzen, sondern oft an weit entfernten Gebieten. Die Triggerpunkte jedes einzelnen Muskels haben ganz charakteristische Ausstrahlungsgebiete. Außerdem übertragen Triggerpunkte Schmerzen in tiefe Gewebeschichten wie Sehnen und Gelenke.
  • Der japanische Forscher Jay Sha veröffentlichte 2005 eine Studie und wies eine erhöhte Konzentration von Schmerz auslösenden Substanzen (Neuropeptiden) in den Triggerpunkten nach. Außerdem liegt eine starke Übersäuerung und damit ein starker Sauerstoffmangel des Gewebes vor. Nach der Behandlung reduzierte sich die Konzentration der Schmerz auslösenden Substanzen drastisch und auch der pH-Wert normalisierte sich wieder.
  • Triggerpunkte führen zu einer schmerzhaften Einschränkung der Dehnbarkeit des betroffenen Muskels.
  • Triggerpunkte erzeugen eine überraschend große Vielfalt von Symptomen:
    Schmerzen unterschiedlichster Art, Beweglichkeitseinschränkungen, Steiffheit, Schwäche, Taubheit, Brennen, Kribbeln, Kompression von Nerven und Blutgefäßen

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